Lisa – Yoga mit 150 kg Teil 2

In Teil 1 habe ich euch erzählt, wie mein Leben vor Yoga aussah, hier geht es nun weiter:

Meine erste Yoga-Stunde

Was habe ich also gemacht? Ich habe mir den nächsten VHS Kurs ausgesucht und bin verhältnismäßig motiviert dort aufgeschlagen. Nach 90 Minuten, in denen ich von der Yogalehrerin gar nicht beachtet wurde und bis heute nicht weiß, ob ich auch nur eine der Haltungen halbwegs richtig ausgeführt habe, war meine Motivation wieder am Boden. Wahrscheinlich dachte die nette Dame, dass sie mich ohnehin nie wieder sehen würde. Damit hatte sie leider recht.

Ein Schlag in die Magengrube

Meine nächste Station war eine kleinere Yogaschule. Um es kurz zu machen: Schon beim Beratungsgespräch legte mir die Yogalehrerin dort nahe, erst einmal ein bisschen abzunehmen. In meiner Verfassung wäre ich nicht in der Lage, Yoga zu praktizieren. Das hat weh getan.

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Danach war erst einmal für viele Monate Schluss mit dem Thema Yoga. Erst durch Zufall bin ich auf „Auf die Matte“ gestoßen und hätte fast weggeklickt. Der wichtigste Punkt, wieso ich mich doch für eine Probestunde entschieden habe, war die Anonymität. Niemand weiß, wer ich bin. Niemand weiß, wie ich aussehe. Niemand kann mich anstarren, niemand kann mich auslachen. Ich nehme an einer Yogastunde teil, mache sie aber ganz privat bei mir zu Hause. Wenn mein Bauch über den Hosenbund quillt, ist das egal. Wenn ich vor Anstrengung stöhne, hört das niemand. Wenn ich aussetze, weil ich keine Luft mehr bekomme, merkt das keiner. Ich kann mein eigenes Tempo gehen und das ist O.K. so.

Mein eigenes Tempo

Natürlich weiß ich, dass ich die meisten Figuren mehr schlecht als recht mache. Ich weiß auch, dass ich die Kamera irgendwann einmal anmachen muss, damit mich Claudia korrigieren kann. Immerhin will ich irgendwann einmal richtig Yoga machen können. Aber soweit bin ich noch nicht. Ich habe mit Claudia gesprochen und sie hat mir gesagt, dass ich mir alle Zeit nehmen soll, die ich brauche.

Meine Zukunft bei “Auf die Matte”

Ich bin kein naiver Mensch. Ich weiß, dass noch ein langer Weg vor mir liegt. Ich weiß auch, dass mein Gewicht vielleicht irgendwann wieder stagniert oder nach oben gehen kann. Aktuell habe ich eine gute Phase, fühle mich durch das regelmäßige Yogatraining so gut wie schon lange nicht mehr und habe auch mein Essen besser unter Kontrolle. Ich weiß nicht, wie die Zukunft aussehen wird, aber aktuell bin ich sehr glücklich.

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